Sie befinden sich hier:
>> G&G tours > Marokko






gratis Counter by GOWEB


Marokko

Marokkoreise:

Tagebuch:

3.5.2015 Sonntag

Km 92939

Bewölkt  15-18°

Abfahrt in Dillingen um 9 Uhr.

Strecke:

Dillingen- Ulm-Freiburg-Mittagessen in Dönerbude-Besancon-Chalon sur Saone.

Nach einem gemeinsamen Frühstück mit Freunden und Nachbarn, Alex, Annika, Beate, Stefan, Michi, Markus und Martina ziehe ich mich an, nun geht’s los. Martina schenkt mir noch einen kleinen Weinbrand mit Flasche.  Es war ein trauriger Abschied. Ab Lauingen ziehe  ich die Regenkombi an. Über Ulm und Sigmaringen geht es nach Freiburg, kurz nach Freiburg esse ich noch einen Döner und es geht im Regen weiter. Ab Besancon ziehe ich die Regenkombi aus und ab Dole  fahre ich  Landstraßen  bis nach Chalon sur Saone. Schnell ein Hotel gesucht. Außerhalb ein  Formule one am Stadtrand für 34€ gefunden, anschließend fahre ich in die Stadt  und nach einem Rundgang, esse ich in einem kleine Restaurant zu Abend, wieder Regen am Abend.

603km gefahren

4.5.2015 Montag

93542km

Bewölkt 18°

Abfahrt um 9:00Uhr

Strecke:

Chalon sur Saone –AutobahnA6-bis nach Lyon-ab Viene an der Rhone  auf der N7 entlang bis Roussillion-über die Rhone auf die D820 nach Annonay- Aubenas-Valon Pont dArc-Ankunft um 14:30. 

Kleines Frühstück im Hotel und los geht’s .Bis nach Lyon fahre ich  Autobahn, dann weiter auf  kleinen und bergigen  Nebenstraßen bis  ins Ardechetal. Mittagessen in kleinem Ort auf einem Bergrücken. Nach der Ankunft in Valon Pont d Arc  fahre ich direkt zum Höhlenmuseum Caverne du  Pont d Arc, und kaufe eine  Karte für die Führung um 18 Uhr, zurück in dem Ort habe ich mich  in  ein Hotel eingemietet. (74€ mit Frühstück, Motorrad steht in einer Garage). Um 16:30 fahre ich wieder zum Höhlenmuseum und habe die Aussicht und die Höhlenmalereien bewundert, anschließend  im Ort abends Pizza  gegessen und ein  Weizen für 6,50€  getrunken.

398km gefahren

 

 

5.5.2015 Dienstag

94940km

Leicht bewölkt ca. 17-22°

Abfahrt 9.30

Strecke:

 Valon Pont d Arc- Ardechetal-D901- Ales- D610-Montpellier-A9-A61-Carcasonne-Landsrasse- A64-St. Gaudens - Bagneres de Louchon.

Ich durchfahre das Ardechetal. Schöne Strecke, mit tollen Aussichten. Auf kleine Stassen nach Ales dann heißt es Strecke machen.Auf der Autobahn geht’s weiter. An Montpellier und Carcasonne vorbei Richtung Toulouse. Am Rand der Pyrenäen in Bagneres de Louchon  Ankunft im Hotel um  17:00, Stadtrundgang und Abendessen im Restaurant. Abends mit Heidi telefoniert.

500km gefahren

6.5.2015 Mittwoch

95440km

Sonnig  ca. 21°

Abfahrt 10:00

Strecke:

Zurück auf der A64 bis Capens- getankt –telefoniert- wieder Richtung Süden gefahren -A64-bis St. Gaudens-N125- über die Pyrenäen- nach Spanien-N230-N260-N123-Barbastro-Monzon-A130- Alcolela de Finca.

Am nächsten Morgen fahre  ich einige Kilometer zurück bevor es wieder Richtung Süden über eine schöne Strecke über die Pyrenäen nach Spanien geht, beim Mittagessen zwei BMW Fahrer getroffen, auf  kleinen Straßen durch einen  Canyon nach Barbastro. Über  flache Landschaften  nach Alcolela de Finca. Es liegt unterhalb einer hohen Fels/Lehmwand . Übernachten werde ich in einem kleinen Hostel, schöne Zimmer und eine junge Spanierin spricht Englisch,  abends schaue ich Fußballmit einigen Spaniern in der Taverne. (Bayern- Barcelona). Motorrad stand über Nacht auf der  Terrasse.

500km gefahren

 

 

 

 

 

7.5.2015 Donnerstag

95940km

Sonnig ,warm 24°

Abfahrt:9:30

Strecke:

Alcolela- Ballobar-HUV8601 kleine Strasse-Candasnos-Caspe-Alcaniz-N211-AlCoriosa-  N 330-N420-Canete-N 420-CM2109-CM2153 Tarazona del a Mancha- N320-La Gineta-Barax-Balazote- El Balestro-Alcaraz

Heute fahre ich auf Nebenstraßen und Hauptstraßen durch  Aragon, Katalanien, Kastillien, und La Mancha . Hochebenen, Täler, Bergstäßchen wechseln sich ab, mittags esse  ich mit  spanischen Motorradfahrer Tapas (Tintenfisch), in Alcaraz  finde ich ein kleines schön eingerichtetes Hostel, eine  nette alte Frau empfängt mich sehr freundlich, nach einemStadtrundgang,  besuche ich eine Bar am Marktplatz und esse Schinken und Salami. Abends wird von der Frau noch ein Frühstück hergerichtet, da sie am nächsten Morgen zum Arzt muß.

608km gefahren

8.5.2015 Freitag

96548km

Sonnig, warm 24-26°

Abfahrt: 9:30

Strecke:  Alcaraz-N 322-Puente de Geneva-A 310-A 317-Cortijos Nuevos-Coto Rios-Cazorla-A322-A315-Huesa-Baza-A334-Olula del Rio-A 349-Tabernas- Treffpunkt Restaurant östlich von Tabernas

Nach dem Frühstück  fahre  ich auf das Castel von Alcaraz . Nach der Hauptstraße Abzweig in den Parque natural Sierra del Segura. An riesigem Stausee entlang durch Wälder und  über eine Pass wieder raus aus dem Tal Richtung Baza. Nach Baza in Caniles an einer Bar esse ich Tapas  und unterhalte mich mit einem ausgewanderten Engländer . Um 17 Uhr komme ich  am Treffpunkt an. Die anderen Teilnehmer kommen um 20Uhr vom Flughafen von Almeria. Buch gelesen. Stimmung ein bisschen wie „from dust till down“. Nach gemeinsamen Abendessen Fahrt zur Finca von Matthias. Auf der Terrasse geschlafen, Nachbars Hunde bellen die ganze Nacht.

352km

9.5.2015 Samstag

96925km

Sonnig warm 25-28°

Ausflug ans Meer,

Strecke:

Finca- Sorbas-A1102-Penas Negras-N341-Al5106-Cala del Plomo Badestrand-Aqua Amarga Mittagessen-Nijar-Al 102-Al 3105-Finca

Nach dem Frühstück und dem Umpacken Abfahrt über einen kleinen Pass und der ersten Offroadstrecke zu einem einsamen Sandstrand.  Wir gehen baden. Anschließend zurück und nach Aqua Amarga in ein Restaurant am Sandstrand zum Paella essen, sehr lecker, über kleinste Bergstäßchen zurück zur Finca von Matthias. . Letzter Teilnehmer kommt mit dem Flugzeug an. Grillabend.  Zweite Nacht auf der Finca wieder auf der Terrasse geschlafen.

                    

135km

10.05.2015 Sonntag

96925km

Sonnig 25-27°

Strecke:

 Finca- Tabernas- Almeria- Fährhafen-Fähre- Mellila-Nador-N19-N2-R 607 -Hotel Raid Oriental

Nach einem schnellen Frühstück wird  alles verladen und ab nach Almeria zur Fähre. Abfahrt um 11 Uhr Fahrt nach Melilla eine spanische Stadt auf marokkanischem Boden. Ankunft um 17 Uhr in Melilla. Fahrt durch die Stadt zum Grenzübergang nach Marokko. Buntes Treiben vor der Grenze lauter „freundliche“ Helfer die uns die Einreise erleichtern wollen. Nach langem Anstehen und Warten endlich um 19 Uhr die Freigabe zur Durchfahrt. Durch Nador durch, auf die Schnellstraße bis kurz vor Berkane, nun geht’s schon ins Rifgebirge und wir kommen abends um 21:30 im Hotel Raid Oriental an. Das Hotel liegt einsam im Nirgendwo, sehr schön, eingerichtet. Wolfram und ich teilen uns ein Zimmer, gutes Abendessen, Tashime mit Salat. Schönes Hotel, abends gab es dann noch ein paar Bierchen vom Jeep.

167km

          

11.05.2015 Montag

97227km

Sonnig heiß 28-33°

Strecke:  

Hotel Raid Oriental-El Aioun-N 6- Taourirt-N 19-Debdou-Matarka-Piste P5110-Camp auf Felsenplateau.

Lange Straßen durch Berge und Felder, kleine Bergstraße mit Picknick unter Bäumen an einer Quelle mit Rührei von Einheimischen. Fahrt über lange gerade fruchtlose Gebiete, Pause bei Matarka und auf den Jeep gewartet. Nun kommt die erste Piste ca.15km bis zu einem Felsenplateau mit steilem Anstieg. Bruno hat seine ersten Reifenschaden. Alle kommen  rauf, ca. 1500m ü. M. Die erste Nacht im Freien ich schlafe nur auf der Decke und Isomatte . Abends sehen wir viele Skorpione  und verpflegen uns erstmal aus der Bordküche. (Für die nächsten Nächte werde  ich mein Zelt aufbauen)

258km

  

12.05.2015 Dienstag

97485km

Sonnig  heiß 30-38°

Strecke:

 Hochplateau-Piste P5110- Piste ohne Namen - Talsinnt-R601-R708-P6112 -Plantage von Thomas Friedrich.

Ab dem Felsenplateau fahren wir auf  Schotterpisten mit Trockenflußdurchfahrten weiter, sehr  heiß- kleine Rast an einer Quelle wo Berber Ihre Ziegen und Schafe tränken. Wir kommen an blühenden Wüstenflecken vorbei übersät mit rosa Blumen, Bei meinem erster Sturz in einem Sandloch fällt mir das Motorrad auf den rechten Fuß. Mittagessen in Talsinnt, es gibt leckere  Grillgöckel am Straßenrand. Weiterfahrt auf Teer bis zur Olivenplantage von Thomas Friedrich. Jetzt heißt es Fuß hoch gelegen  salben und kühlen.  Zelt aufgebaut. Wir dürfen  Thomas Küche, Bad und WC benützen.  Defekten Hinterreifen von Bruno versucht zu reparieren. Berberfamilie  lebt hinter Thomas Haus. Thomas nimmt Jugendliche aus Deutschland auf die auf die schiefe Bahn geraten sind, hat eine Olivenplantage und züchtet Pflanzen mit medizinische n Wirkstoffen. Morgensonne zum fotografieren genutzt.

160km

   

13.05.2015 Mittwoch

97646km

Sonnig noch heißer 45-52°

Strecke:

Thomas Plantage-R6112- Beni Tajjite-Piste R601-Pass-Tazougart-P7109-Flusstal

Ab der Plantage von Thomas geht es auf Teerstraßen bis nach Beni Tajjite, danach auf einer schweren Piste durch die Stein- und Geröllwüste, kleine Pause an einem Brunnen bei 52° in der Sonne, anschließend überfahren wir einen schwer zu befahrenden Schotterpass mit großen Felsbrocken, kurze  Verschnaufpause unter Palmen, dann weiter auf Schotter mit Flußdurchfahrten im Sandbett und Geröll nach Tazougart. In einem kleinen Tante-Emmaladen trinken wir Tee und Cola. Kurze Strecke auf Teerstraße, bis zu einem tollen Flusstal, in dem wir unser Camp aufschlagen. Nach einem Bad im Fluss und ein bisschen Entspannung, machen wir gegen Abend eine kleine Wanderung durch den Fluss zu einer Fledermaushöhle. Gemeinsames Abend Essen und im Zelt übernachtet.

79km

    

 

14.05.2015

97780km Sonnig immer noch heiß 40 -45°

Strecke:

Flusstal-P7109-N10-Meski-N13-Erfoud-R702-Merzane

Nach der anstrengenden und kräfteraubenden Strecke vom Vortag entscheiden sich Wolfram, Lars und ich uns von der Truppe zu trennen und heute nur onroad zu unserem nächsten Ziel zu fahren. Wir starten gemeinsam und trennen uns an der Kreuzung nach dem Flußtal. Nun haben wir endgültig das Atlasgebirge überwunden und vor uns liegt nur noch die Sahara. Auf dem Weg nach Meski wird Wolframs Maschine immer heißer, kurzer Stopp am Straßenrand und Wasser nachgefüllt, wir sehen die ersten Dromedare die unseren Weg kreuzen. Weiterfahrt nach Meski zur blauen Quelle. Die Motorräder werden bei Said untergestellt und wir gehen mit Said zur  blauen Quelle  ins Tal. Nach Durchquerung der Oase und Wanderung durch bewässerte Felder erreichen wir auf der anderen Seite die alte Ruinenstadt. Erobert und zerstört von den Franzosen im Unabhängigkeitskrieg  thront die Ruine über dem Flußtal. Nach Rückkehr gönne ich mir ein Bad im Freibad, das durch die Quelle gespeist wird. Anschließend besuchen wir Abdul in seinem Laden und gehen dann zu Said zum Mittagessen. Es gibt marokkanisches Omelett (sehr lecker) auf der  schattigen Dachterrasse. Weiterfahrt  auf kurviger Strecke durch ein wunderschönes Palmental nach Erfoud. Treffpunkt mit den  anderen ist der Marktplatz in Erfoud. Wir warten von 17:00 Uhr bis 20 Uhr bis der Rest der Truppe ziemlich erschöpft bei uns ankommt. Kurze Weiterfahrt bis Merzane in ein Hotel. Jeder ist ziemlich erschöpft und freut sich auf ein Abendessen, eine Dusche und ein Bett.

 

134km

 

15.05.2015 Freitag

97914km

Sonnig und noch immer heiß 40-48°

Strecke:

 Merzane -Ausflug zu Fosslilienhändler -und Fossiliensteinbruch- zurück nach Merzane

Nachmittags Aufbruch- Piste- Rissani-Markt-N13-Merzouga-Hotel Camping Sahara Garden

Vormittags fahren wir zu einem Fossilienhändler am Rande der Straße und anschließend offroad über eine Bergkuppe zu den Steinbrüchen wo die Fossilien ausgegraben werden. Rückfahrt durch Sandlöcher und Piste zum Hotel. Bei einem Sturz geht  mein Kupplungshebel kaputt und Matthias muss mich mit dem Seil und Jeep  aus dem Sandloch ziehen. Kurze Entspannug unter dem Berberzelt am Hotel, bevor es am Nachmiitag über eine Piste nach Rissani geht. Wir fahren an den Markt,trinken frisch gepressten O-saft und Tee, anschließend gehen wir in den Markt und kaufen ein.( Decken, Schmuck,u.s.w.)

Nach Rissani fahren wir ein Stück auf der Teerstraße, bevor es links abzweigt auf eine Wellblechpiste, wir donnern mit 70-90kmh durch die Wüste, bevor wir kurz vor Sonnenuntergang das Hotel/Camping Resort Sahara Garden erreichen. Nach einem guten Abendessen im Zelt und Berbermusik am Lagerfeuer mit Sternenhimmel in den Sanddünen schlafe ich im Berberzelt.

24km

 

 

 

 

 

 

 

 

16.05.2015 Samstag

97938km

Sonnig siehe oben

Strecke:

heute nur Sanddünen zum Austoben.

Nach einem wundervollen Sonnenaufgang und nach dem Frühstück im Hotel steht heute Sanddünenfahren auf dem Programm. Ziel ist ein kleines „Cafe“ in den Dünen. Es geht über ein altes Flußbett immer nur im 1. Gang mit Vollgas durch den Sand. Viermal habe ich mit dem weichen Untergrund Bekanntschaft gemacht, bevor wir ziemlich erschöpft an dem Berberzelt mitten in der Dünen ankommen. Nach einer kleine Pause und einer Stärkung  mit Tee und  einem kleinem Weinbrand aus meiner Lenkertasche (ich brauchte ein Gefäß für den Saharasand) geht es zurück zum Hotel. Ich durfte noch die kleine 250 Kawa von Rainer fahren und erleben wie viel Spaß Sand macht mit nur 120kg unter dem Hintern. Nach dem Mittagessen fahren ich und ein paar andere mit Mattias mit dem Jeep zum See und baden in einer einzigartigen Kulisse. Der See entsteht nur ca. alle 35 Jahre auf Grund starker Regenfälle  im Winter und ist auch in ein paar Wochen wieder verschwunden. Im Hotel war danach  Ruhe und Entspannung angesagt, jeder döst unter dem Terrassendach vor sich hin oder schaut ein paar Sandsüchtigen hinterher die am Nachmittag noch nicht genug haben. Hendrik erklimmt die höchste Düne. 150m Hoch. Abends wieder Essen im Zelt und Livemusik am Lagerfeuer.     Ca. 15km

  

  

 

 

17.05.2015 Sonntag

97953km

Sonnig siehe oben

Strecke:

Merzouga- Piste – N13-Rissani-N12-Wellblech Piste-Zagora

Nach dem Frühstück in Sahara Garden fahren wir wieder über die Wellblechpiste zurück nach Rissani und weiter auf der N12 durch steppenartige Landschaften. Das letzte Stück nach Zagora sind  ca.90km Wellblechpiste, die nur mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100kmh erträglich für den Hintern und die Arme sind. Durchbrochen von kleinen Pannen kommen wir nachmittags an und liefern unsere malträtierten Bikes bei Ali Nasser ab´. Ali war  schon Mechaniker bei mehreren Paris-Dakar Rallyes und ist ein begnadeter Schrauber. Er und seine Männer reparieren in einer Nacht 7 von unseren Motorräder und bauen auch noch die Hinterachse des Jeeps aus und wieder ein. In einem kleine Hotel beziehe ich mit Wolfram ein kleines Zimmer und anschließend gehen wir in die Stadt. Am Abend wollen wir unbedingt Pizza essen und gehen  in einer  marokkanischen  Pizzeria , was ich später noch bereuen werde.

315km

 

18.05.2015 Montag

98268km

Sonnig ca. 38-43°

Ich bin nun 4320km von zuhause weg, der südlichste Punkt meiner Reise ab heute geht es wieder zurück.

Strecke:

 Zagora- Piste durch Dörfer-N9-Mallal-R108-in Aid Mercid- links Piste ohne Namen- über einen Bergkamm in ein kleines Tal- bei Bauer gezeltet.

 In Zagora haben wir am Vormittag noch etwas Zeit, die Wolfram und ich nützen um uns beim Barbier mal verwöhnen zulassen.  Wir holen unsere Bikes von der Reparatur ab und bekommen diese auch noch geputzt zurück. Nach dem Aufbruch von Zagora führt unser Weg offroad, über kleine Straßen durch kleine Dörfer, um Zagora herum, auf die N9. Nach einigen Kilometern geht es ab der R108 bei Aid Mercid wieder auf die Piste, über einen Bergkamm in ein kleines abgelegenes Tal, an Feldern und Bauernhöfen vorbei bis wir nach dem wir den Fluss  überquert haben  bei einem Bauern im Hof unser Quartier aufschlagen. Ich kann die Anfahrt leider nicht besonders genießen, da sich die Pizza vom Vortag meldet und ich heftige Magenschmerzen und Bauchweh bekommen habe. Es folgt eine schlimme Nacht mit vielen Unterbrechungen.

151km

  

 

 

19.05.2015 Dienstag

98419km

Sonnig ca. 29-35°

Strecke:

Palmental- Piste über Bergpass 2200m- nach dem Pass-Gruppe trennt sich-Amjdadar-N10-Boumaine Daddes-R704 –Dades Schlucht-Groges du Dades-kurz vor AitHammou- Campingplatz mit Hotel.

Aufbruch bei der Berberfamilie, Wolfram baut mir mein Zelt ab, ich habe kaum geschlafen, wenig gefrühstückt, einpacken anziehen und rauf auf den Bock, es muss weitergehen. Schotterpiste entlang des Tales bis zum Pass der uns aus dem Tal führt, steile Serpentinen führen uns auf die Passhöhe von 2200m, kurze Rast, typikal marokkaine toillet aufgesucht, nach der Abfahrt vom Pass trennt sich die Gruppe, unser Teil fährt die kürzere Route Richtung Dades Schlucht. Schöne Fahrt durch die Daddes Schlucht, doch ich bin froh als wir unser Tagesziel erreicht haben. Wolfram und ich nahmen wieder eines der beiden freien Zimmer, ich legte mich um 16 Uhr ins Bett, versuche zu schlafen, ich bekomme Schüttelfrost, Wolfram bringt mir noch eine Suppe am Abend bevor ich die Nacht über schwitzend im Bett und auf dem WC verbringe.

     

86km

20.05.2015 Mittwoch

98505km

Sonnig  kleine Wolken 23-26°

Strecke:

Hotel Dades Schlucht-R704-Tilout-Pass Tizi-n`Ouane  2910m-R317-N8- Khenifra-P7306-P7311-Lac Aguelmam Azigza  Affensee.

Nach dem Frühstück mit  Brot und Tee geht es entlang dem Fluss immer höher , die Schluchten erinnern an den Grand Canyon, über die letzte Schotterpiste auf den Pass Tizi-nOuane bis auf 2910m. Kleine Rast auf Passhöhe, bevor es wieder abwärts geht. Nnun kommen kleine Teerstraßen bis nach Khenifra. Durch Zedernwälder geht es bis zum heutigen Ziel dem Affensee, der  in mitten von Zedernwäldern liegt. Wir übernachten im Berberzelt auf Matratzen mit Blick auf den See. Nach dem Abendessen ,für mich gibt’s nur trockenen Reis und Tee, sitzen wir am Lagerfeuer und es wird zum ersten Mal wieder richtig kühl.

350km

   

 

 

 

 

21.05.2015 Donnerstag

98855km

Sonnig kleine Wolken 20-25°

Strecke:

Affensee-P7311-Wasserfälle-P7215-N8- Ifran-R707-P7231-P516-R503-P5031-P5043-P5407-Zerarda-Steinbruch

Nachdem Sonnenaufgang und einer kalten Nacht geht es durch Zedernwälder, in denen wilde Berberaffen leben (kurz welche in den Bäumen gesehen) Berg auf und ab. Kurzer Stopp an einem kleinen Wasserfall und an fruchtbare Getreidefelder vorbei durch Olivenbaumplantagen nach Ifran, an Stauseen entlang. Mittags einen schattigen Picknickplatz gesucht und am Abend haben wir in einem Steinbruch unser Lager aufgebaut. Der letzte Abend in Marokko wird am Lagerfeuer lautstark mit selbstgedichteter Songeinlage von Wolfram  und Trommelmusik gefeiert.

273km

  

 

 

 

22.05.2015 Freitag

99128km

Sonnig  23-25°

Strecke  Steinbruch-P 5407-P5426-Tazekka Nationalpark-P5420 -R507-Taza-N6-N15-Nador- Fähre

Nach Abbruch des Lagers und schnellem Frühstück geht es über kleine  Teerstraßen durch den Nationalpark Tazekka an Korkeichen und Stauseen vorbei nach Taza, weiter auf der Schnellstraße N6 und N15 nach Nador. Unterwegs sehen wir noch drei Sandhosen die die Straße überqueren. In Nador haben wir noch etwas Zeit die Stadt und den Markt zu besichtigen bevor wir nach dem Abendessen in einer Pizzeria um 23Uhr die Fähre nach Almeria befahren. Nach einigen Bierchen an Deck haben wir in unseren 4-Bett Kabinen eine kurze  Nacht verbracht.

  

 

 

 

23.05.2015 Samstag

Sonnig 25-30°

Strecke:

Fähre- Almeria- Tabernas- Finca von Matthias- Restaurant zum Abschlußessen- Finca

Um 7:00 legt die Fähre in Almeria an. Wir fahren nach Tabernas um in einem kleinen Restaurant zu frühstücken. Anschließend packen alle Teilnehmer Ihr Gepäck um, bevor es zum Abschlußessen in ein gutes Restaurant geht. Am Nachmittag geht der Flieger zurück nach Deutschland, zurück auf der Finca bleiben nur noch Matthias, Hendrik, Bianca, Wolfram und ich zurück. Am Abend lassen wir  uns noch mal die Tour durch den Kopf gehen bei ein paar Würstchen vom Grill.

67km

24.05.2015 Sonntag

99523km

Sonnig  25-30°

Strecke: Finca-A1100 über Pass-A334-Albox-A7-Murcia-A30-RM714-Jumilla-N344-A35-Hotel Serrano2

Nach dem alles verstaut ist verabschieden wir uns von Wolfram, Matthias und Hendrik. Bianca und ich machen uns auf die Heimreise. Über einen kleinen Pass sehen wir nochmal die Sierra Nevada von Tabernas. Auf Schnellstraßen und Autobahnen geht es gegen Norden. Nach einem kleinen Imbiss an einer Tankstelle  fahren wir weiter, Kaffeepause in Jumilla- und nach ein bisschen Suchen finden wir das von Matthias empfohlene Hotel Serrano 2. Das Bett lässt zwar zu wünschen übrig, dafür sind die Steaks am offenen Feuer gegrillt besonders lecker. Die Motorräder stehen sicher im Innenhof

350km

25.05.2015 Montag  

Sonnig mit Wolken 22-25°

Strecke:  Hotel Serrano 2-A 35-Moixent-Vallada-CV598-Torre Cerda-Canales-A7-AP7-N340-TV3406-Delta de l`Ebre-TV3405-L Eucaliptus- Zeltplatz am Meer.

Nach einem schnellen Kaffee an der bar wollen wir bald los doch Biancas  Vordereifen ist platt. Mit Reifenspray schaffen wir es nach mehreren Anläufen um 10 Uhr eine Motorradwerkstadt in Canales zu finden. Nach fachmännischer Reparatur geht’s weiter bis kurz vor Valencia, wo ich meine  100000km auf dem Tacho feiern möchte, also runter von der Autobahn und vor einem Restaurant noch schnell den letzten km drauf fahren, Bianca wartet und sieht wie mich die Polizei verfolgt, Durchzogene Linie überfahren, 100€ Strafe  super, das hat sich rentiert, aber wir feiern  trotzdem ein bisschen. Weiter geht es auf der Autobahn und Schnellstraße  bis zum Ebre  Flußdelta. Nun fahren wir entlang an Reisfeldern bis wir einen Campingplatz direkt am Meer finden, wir mieten uns ein kleines Häuschen und gehen im Pool baden. Nach einem Spaziergang am Meer belohnen wir uns mit einer leckeren Paella im Restaurant.

323km

26.05.2015

Sonnig 23-26°

Strecke:

 L-Eucaliptus Camping  N340-AP7-Tarragona-C32-Barcelona-Hafen

Ein kleines Frühstück im Restaurant und los geht’s, zuerst durch das Flußdelta und dann auf der Autobahn Richtung Barcelona. In Barcelona angekommen suchen wir zuerst vergebens den Fährhafen, nach längerer Suche entdecken wir die Ablegestelle und  kaufen uns die Tickets für die Fahrt nach Genua. Die Fähre legt erst um 23 Uhr ab, so bleibt uns noch ein bisschen Zeit ins Zentrum zu fahren. Wir setzen uns in ein Straßencafé und ich mache einen kleinen Stadtbummel. In der Zwischenzeit wird Bianca mit einem fiesen Zeitungstrick ihr Handy geklaut. Ich komme zurück und Bianca geht zur Polizei und erstattet Anzeige. Nach einigen langen Telefonaten gelingt es uns mit Mithilfe von Markus aus Dillingen ihr Handy endlich sperren zu lassen. Ziemlich aufgeregt erreichen wir die Ablegestelle, Gottseidank klappt mit der Einschiffung alles problemlos, wir bekommen sogar ein upgrade und beziehen eine Außenkabine. Wir treffen noch zwei Schweizer mit denen wir uns noch ganz gut unterhalten. Ich konnte prima schlafen, Bianca hatte eine unruhige  Nacht ( hoher Wellengang).

231km

 

 

 

 

 

27.05.2015

Sonnig wolkenlos  abends bewölkt kleiner Regenschauer16-25°

Strecke:

Genua-E62-Tortona-E70-Piazenza-Brescia-A4-

Der Tag ist schnell erzählt. Es ist ein Tag auf der Fähre. Die Zeit vergeht mit lesen, dösen und Gesprächen mit den schweizer  Bikern, um 17 Uhr legt die Fähre in Genua an und wir starten gleich durch und fahren noch bis zum Gardasee. In Desenzano entdecke ich eine kleine B&B Pension, wo wir überschwänglich mit Cappuccino und Kuchen empfangen werden.  Zimmernachbarn aus Österreich laden uns noch auf ein Glas Champagner ein. Abends gehen wir am See Pizza essen.

253km

28.05.2015

Bewölkt manchmal sonnig 18-22°

Strecke: Desenzano-Brennerautobahn-Bozen-Meran-Vintschgau- Reschenpass- Pillerhöhe-Fernpass- Füssen-B17- Augsburg-Dillingen

Nach einem opulenten Frühstück im rosefarbenen Frühstücksraum wollen wir eigentlich nur noch nach Hause, wir ziehen durch, im Vintschgau ist ziemlich viel Verkehr. Wir fahren mit Tankstopps bis nach Schwangau,  essen kurz Mittag, Wurstsalat und Kässpätzle. Kurz nach Augsburg trennen wir uns Bianca fährt noch nach Fürth und ich bin um 18Uhr endlich wieder zuhause.

610km

Kilometerstand am Ende: 101304km

Gesamtstrecke: 7365km

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




News

G&G Info

StammTisch

>> wichtige Termine <<

weiterlesen >>


weiterlesen >>


Seite zuletzt geändert am: 11.10.2016, 12:51 von Bobo

Wetterschau: Wetter in Dillingen >>
Wetter Col Raiser >>